Beschreibung der Reiterferien - ganz genau

Hier eine genauere Beschreibung, wie die Reiterferien bei uns so ablaufen:

Bei den Buchungen, vor allem aber auch bei der Zimmerbelegung achten wir darauf,  dass ihr vom Alter her möglichst zusammenpasst. (Zusammen anreisende Freundinnen sind natürlich in einem Zimmer untergebracht.)

Nach der Anreise am Sonntag, wenn eure Eltern wieder abgereist sind, setzen wir uns zusammen und lernen uns kennen. Ihr stellt euch vor und dann überlegen wir uns gemeinsam, wie wir euch auf die Zimmer aufteilen. Ihr bezieht eure Zimmer, wir helfen beim Betten beziehen und dann können wir jedem von euch ein Pferd zuteilen. Wir sehen dann, wie ihr sitzt, was ihr schon alles könnt und wie sicher ihr seid. Danach wissen wir, wie wir den Unterricht aufbauen und was wir speziell mit euch alles machen können. (keine Angst vor sturem Unterricht, ihr erlebt auch außerhalb des Reitens abwechslungsreiche und spannende Ferien!) Damit der Unterricht breit gefächert ist und ihr möglichst viel lernt, werdet ihr in der Regel auf verschiedenen Pferden reiten. Ein „eigenes Pflegepferd“ gibt’s bei uns nicht, das passt nicht zu unserem Konzept.

Reitunterricht heißt bei uns: ich bzw. eine Betreuerin kümmert sich individuell um 1 bis 2 Kinder, Abteilungsreiten gibt's bei uns nicht und geritten wird immer mit Sattel.

Es werden dann zwei Gruppen gebildet, nach Können bzw. nach Alter getrennt. Eine Gruppe wird von einer Betreuerin geleitet. Diese Gruppe geht dann Schwimmen, Kanu fahren, Spielen oder Basteln, putzt und schmückt vielleicht mal ein Pferd und hilft uns auch beim Abäppeln der Offenställe.

 

Für die andere Gruppe beginnt der Reitunterricht auf dem Reitplatz oder im Round-Pen. Da ich viel Wert auf einen guten und artgerechten Umgang mit dem Pferd lege, wird auch viel Zeit mit dem „Drumherum“ verbracht: richtiges Aufhalftern, Zäumen, Satteln, Hufpflege, Sattelpflege und was euch eben sonst noch so interessiert.

Für Anfänger:

Der Reitunterricht beginnt mit Longenstunden mit Voltigiergurt, wobei zuerst durch gezielte Gleichgewichts-Übungen Sicherheit und Vertrauen hergestellt wird. Danach wird gesattelt weiterlongiert, bis der leichte Sitz, der Entlastungssitz und das Aussitzen in allen Gangarten beherrscht werden. Dann werden die Arbeit mit dem Zügel und die Schenkelhilfen gelernt.

Höchstens 2 – 3 Anfängerkinder für die Longe können wir pro Woche nehmen, mehr schaffe ich nicht auszubilden.

Am Ende der Ferienwoche beherrscht ihr dann (als Anfänger-Kinder) in der Regel, das Pferd im Schritt und im Trab selbst zu wenden  - um Tonnen reiten -,  anzutraben und anzuhalten. Das zeigt ihr mir dann auf einem  Geschicklichkeitsparcours, den wir auf dem Reitplatz aufbauen.

Für Fortgeschrittene:

Wenn ihr bereits Reiterfahrung habt, wird das Können vertieft und auf eventuell vorhandene Schwächen besonders geachtet (Sitzhaltung, Zügel- und Schenkelhilfen etc.).

Das Ziel ist es, während des Ferienaufenthaltes Vertrauen und Sicherheit aufzubauen und einen guten, ausbalancierten Sitz zu bekommen.

Zur Auflockerung unternehmen wir zwischendurch einen geführten Spazierritt durch den Wald, wobei ihr auf dem Pferd von Betreuerinnen und/oder von größeren Mädchen geführt werdet. 

Eine Nachtwanderung gehört in der Regel - wenn das Wetter es zulässt - dazu, ebenso Grillen am Lagerfeuer, Stockbrot ...

Untergebracht seid ihr in einem Vier-Bett-Zimmer bei uns im Haus oder in einem Häuschen, direkt neben unserem Wohnhaus.

 

Da wir ein kleiner Betrieb sind, geht es bei uns sehr familiär zu. Während der Reiterferien haben wir keine anderen Feriengäste auf dem Hof, so können wir uns nur um euch kümmern.

 

Wir essen alle gemeinsam und unternehmen ebenfalls gemeinsam Schwimmen gehen, Kanu fahren, Schnitzeljagd, Spiele am Abend, Musizieren usw.

 

Wenn ihr musikalisch interessiert seid, bringt eure Instrumente mit. Unser Sohn Philipp spielt hauptsächlich Schlagzeug, aber auch Gitarre, Bass und Keyboard in mehreren Bands, wenn er hier ist, zeigt er euch auch mal was in dieser Richtung (stimmt's, Schlagzeugerin Sophia??) Und wenn ihr ihn darum bittet, veranstaltet er bestimmt für euch eine Disko mit Light-Show.

 

Folgende Sachen sollten für den Ferienaufenthalt mitgebracht werden: 

 -  zweckmäßige Kleidung (Reithosen und Reitstiefel

 -  knöchelhohe Turnschuhe oder Boots - keine Chucks zum Reiten!

     müssen es nicht unbedingt sein)          

 -  möglichst auch Gummistiefel

 -  Reitkappe (falls nicht vorhanden,    

 -  Regenjacke oder Cape

     kann ich sie ausleihen)     

 -  Jeans (nicht hauteng)

 -  Handschuhe (gut sind Fahrradhandschuhe)       

 -  Hausschuhe o. Sandalen für drinnen

 -  Badesachen und Handtücher        

 -  evtl. Taschenlampe

 -  Sonnencreme, Anti-Mücken-Mittel

  - Taschengeldempfehlung: 5 -  10 Euro (für evtl. Ausflug, Eis...)

 -  Information über letzte Tetanus-Schutzimpfung   

 -  schriftliche Badeerlaubnis

 -  Information über etwaige Allergien

 -  Krankenversicherungskarte/Information über Privatversicherung

diese Liste mit Badeerlaubnis zum Ausdrucken als pdf-Datei

Anreise ist Sonntag um 14.00 Uhr (möglichst nicht viel später, damit es auch losgehen kann). Am Anreisetag wird natürlich auch geritten, und am Abreisetag sitzt ihr nicht auf gepackten Koffern, sondern hier geht das Programm bis zur Abreise.

Unser Hof ist ein 100 Jahre alter Vier-Seit-Bauernhof. Stall, Koppel und Reitbahn befindet sich alles auf unserem Hofgrundstück, das direkt an den Pälitzsee grenzt. Der Badestrand ist 100 Meter von unserer Reitbahn entfernt.

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Warum 6 Tage von Sonntag bis Samstag?
Bei uns wird sowohl am Anreisetag wie auch am Abreisetag geritten.

Bei den allermeisten Höfen, die Samstag-Samstag oder Sonntag-Sonntag anbieten, ist die Anreise ab 16 Uhr ist, geritten wird dann in den meisten Fällen nicht mehr. Und meistens ist die Abreise dann am nächsten Wochenende nach dem Frühstück bis 10 Uhr, da wird dann auch nicht mehr geritten. 

 

 

 

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